Neue Vorschriften für Kassensysteme

Neue Vorschriften für Kassensysteme

IT-Service der Wirtschaftsprüfung

Die Finanzbehörden verschärfen die Anforderungen an elektronische Registrierkassen. Bis Ende 2016 läuft die Übergangsfrist für Kassensysteme ohne digitale Aufzeichnung der Einzelbuchungen aus. So müssen noch in diesem Jahr Registrierkassen ausgetauscht werden, die keine Einzelumsätze aufzeichnen und diese nicht für mindestens 10 Jahre speichern.

Die Anforderungen an digitale Kassensysteme sind im BMF-Schreiben vom 26. November 2010 zur Aufbewahrung digitaler Unterlagen bei Bargeschäften (sog. Kassenrichtlinie) geregelt. Nach der ab dem 01.01.2017 geltenden Einzelaufzeichnungspflicht sind Tagesendsummenbons (sog. Z-Bons) nicht mehr gestattet. Weiterhin müssen Betriebsanleitungen, Programmier- und Programmabläufe und Protokolle über die Kasseneinrichtung aufbewahrt und bei Aufforderung vorgelegt werden. Anderenfalls ist die Finanzverwaltung zur Hinzuschätzung der Einnahmen berechtigt.

Neben der o.g. Kassenrichtlinie sind weiterhin die GoBD zu den Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (BMF-Schreiben vom 14. November 2014) bei Kassensystemen zu beachten.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Kassensystem alle Anforderungen ab dem 01.01.2017 erfüllt, prüfen wir gerne mit Ihnen gemeinsam, ob Sie handeln müssen. Mit uns als Partner profitieren Sie von langjähriger Erfahrung und einem interdisziplinären Know-how von IT-Beratern, Steuerberatern und Wirtschaftprüfern. Sprechen Sie uns an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin. Wir freuen uns auf Sie.

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