Homeoffice und Kurzarbeitergeld

Die Ausnahmesituation, die durch die Verbreitung des Corona-Virus entstanden ist, ruft viele Fragen zum Homeoffice und zum Kurzarbeitergeld auf.

Arbeitsrechtliche Aspekte im Zusammenhang mit Homeoffice

Kann der Arbeitgeber seine Mitarbeiter in derartigen Ausnahmesituationen einfach ins Homeoffice schicken? Dies und weitere arbeitsrechtliche Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus sollen aus Arbeitgebersicht näher beleuchtet werden.

Weitere Informationen:

Kurzarbeit

Der Bundestag hat im Eilverfahren das Gesetz zur befristeten krisenbedingten Verbesserung der Regelungen für das Kurzarbeitergeld (KUGErmG) beschlossen, welches bereits am 15.03.2020 in Kraft getreten ist.

Weitere Informationen:

Regelungen

  • Anspruch auf KUG besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben.
  • Anfallende Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden zu 100 Prozent erstattet.
  • Der Bezug von KUG ist bis zu 12 Monate möglich (Verlängerung auf 24 Monate ist durch Rechtsverordnung möglich).
  • Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf KUG.
  • In Betrieben, in denen Vereinbarungen zur Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitkonten verzichtet.
  • Die weiteren Voraussetzungen zur Inanspruchnahme von KUG behalten ihre Gültigkeit.
  • Höhe des KUG (übliche Regelungen)
    • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten 60 Prozent des während der Kurzarbeit ausgefallenen Nettolohns
    • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die mindestens 1 Kind haben, bekommen 67 Prozent des ausgefallenen Nettolohns.

Für eine weitere Unterstützung und Beantwortung Ihrer Fragen stehen wir Ihnen wie gewohnt jederzeit gerne zur Verfügung.

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