Alle Beiträge von Abram Wagenaar

08Mai

Staffelmarathon Düsseldorf 2019

Auch dieses Jahr haben unsere Teams wieder am METRO Marathon Düsseldorf teilgenommen. Am 28. April 2019 gingen drei Staffeln an den Start. Wir konnten die sensationellen Plätze 77, 215 und 246 belegen!

Wir gratulieren allen Läufern und freuen uns auf das nächste Jahr!

12Feb

Bund und Länder verständigen sich auf Eckpunkte für Grundsteuer-Reform

Bund und Länder verständigen sich auf Eckpunkte für Grundsteuer-Reform

BMF, Mitteilung vom 01.02.2019

Bund und Länder haben sich auf Eckpunkte für die Reform des Grundsteuer- und Bewertungsrechts verständigt. Durch die Neuregelung wird die Steuerlast zukünftig fair und sozial gerecht verteilt. Gleichzeitig soll die neue Grundsteuer in der Praxis umsetzbar bleiben und verfassungsfest sein. Bundesfinanzminister Scholz zeigte sich erfreut über die erfolgreichen Gespräche: „Wir haben ein Gesprächsergebnis erzielt, das eine gute Grundlage ist für die Arbeiten, die jetzt noch anstehen.“

Eckpunkte für die Reform des Grundsteuer- und Bewertungsrechts

1. Bei Wohngrundstücken wird zur Ermittlung der Bemessungsgrundlage an die aus dem Mikrozensus des Statistisches Bundesamtes abgeleiteten durchschnittlichen Nettokaltmieten (Mieten aus dem Mikrozensus, nach Mietstufen gestaffelt) angeknüpft. Anstelle der durchschnittlichen Nettokaltmiete wird die tatsächlich vereinbarte Nettokaltmiete angesetzt, wenn der Eigentümer dem Mieter Grundstücke oder Grundstücksteile zu einer Nettokaltmiete überlasst, die bis zu 30 Prozent unterhalb der durchschnittlichen Nettokaltmiete liegt. Überlässt der Eigentümer dem Mieter Grundstücke oder Grundstücksteile zu einer Nettokaltmiete, die über 30 Prozent unterhalb der durchschnittlichen Nettokaltmiete liegt, ist die um 30 Prozent geminderte durchschnittliche Nettokaltmiete anzusetzen.

2. Das Baujahr ist für die Ermittlung des Grundstückswerts ein notwendiger Bewertungsparameter. Für Gebäude, die vor 1948 erbaut wurden, genügt aus Vereinfachungsgründen in der Erklärung die Angabe „Gebäude erbaut vor 1948″.

3. Ausgangspunkt für die Bewertung von Grund- und Boden sind die Bodenrichtwerte. Die Finanzverwaltung kann ergänzende Vorgaben zur Bestimmung der Bodenrichtwertzonen (Größe) machen, § 196 Abs. 1 BauGB. Die Gutachterausschüsse können Bodenrichtwertzonen zu noch größeren Zonen (Lagen) zusammenfassen. Für Kommunen, deren mittleres Bodenwertniveau unter dem Landesdurchschnitt Wohnen liegt, kann optional das für die Kommune jeweils ermittelte „mittlere Bodenwertniveau“ als „Ortsdurchschnittswert“ angesetzt werden (De-minimis-Regelung).

4. Soweit für gemischt genutzte Grundstücke sowie Geschäftsgrundstücke weder tatsächlich vereinbarte Mieten vorliegen noch ortsübliche Mieten ermittelt werden können, ist anstelle des Ertragswertverfahrens ein gegenüber dem geltenden Recht vereinfachtes Sachwertverfahren anzuwenden (statt über 30 Angaben sind dann nur 8 erforderlich).

5. Die Reform wird aufkommensneutral gestaltet. Die Steuermesszahl für die Neuregelung des Grundsteuer- und Bewertungsrechts unter Berücksichtigung der Punkte 1 bis 4 beträgt bei konstanten Hebesätzen nach erster grober Schätzung 0,325 ‰. Die Steuermesszahl wird nach Grundstücksarten differenziert. Für die jeweiligen Grundstücksarten wird die Steuermesszahl regelmäßig überprüft und gegebenenfalls angepasst.

6. Für die Grundsteuer A für die Land- und Forstwirtschaft wird ein Ertragswertverfahren, gemäß dem Gesetzentwurf des Bundesrats (BR-Drs. 515/16) eingeführt.

7. Die Kommunen erhalten die Option, eine Grundsteuer C auf unbebaute baureife Grundstücke zu erheben.

8. Es wird eine Lösung hinsichtlich der Auswirkungen für den Länderfinanzausgleich erarbeitet.

Quelle: www.datev.de

Interessiert Sie das Thema?

Haben Sie noch weitere Fragen? Kontaktieren Sie uns gerne unter:

+49 2151 508-400
bpg-krefeld@bpg.de

16Jul

BPG berät PINOVA Capital beim Erwerb von Anteilen an der WMD Group

Die BPG Beratungs- und Prüfungsgesellschaft mbH (BPG) hat die unabhängige Beteiligungsgesellschaft PINOVA Capital mit Sitz in München beim Erwerb der Mehrheitsanteile an der WMD Group beraten.

WMD Group wurde 1994 gegründet. Als Softwarehersteller sowie SAP Silver und SAP PE Build Partner bietet die WMD Group mit der xSuite® besondere Kompetenz und Expertise an. Die ganzheitlichen Lösungen umfassen die digitale Posteingangsverarbeitung, die workflowgestützte Rechnungs-, Bestell- und Auftragsbearbeitung, das Akten- und Vertragsmanagement sowie Archivierung. Als erfolgreiches, inhabergeführtes Unternehmen betreut die WMD Group über 1.000 Installationen, davon mehr als 600 im Bereich SAP ERP. Das Produktportfolio der klassischen On-Premises-Lösungen wurde um Services in der Cloud erweitert. Realisiert werden Projekte für Kunden aller Branchen unter Einbindung der jeweils im Einsatz befindlichen ERP-Systeme. Die WMD Group bietet alles aus einer Hand: Analyse, Beratung, Projektrealisation, Hard- und Software, Service und Schulung. Die WMD Group unterstützt bei Themen wie GoBD und Verfahrensdokumentation und erarbeitet Lösungen, die effizient und kostensparend durch die digitale Betriebsprüfung führen. Die WMD Group hat ihre Sitze in Europa, Asien und den USA und erwirtschaftete 2017 einen Gesamtumsatz von 29 Mio. €. Das Unternehmen beschäftigt 170 Mitarbeiter/innen. Der Hauptsitz ist in Ahrensburg bei Hamburg.

Mithilfe der Unterstützung von PINOVA Capital soll der stetige Wachstumskurs der letzten Jahre, insbesondere im internationalen Bereich, fortgesetzt werden. Die Firmengründer und langjährigen Geschäftsführer der WMD Group, Andreas Karge und Albrecht Lüdemann, übergeben die Leitung des Unternehmens an die langjährigen Mitgesellschafter und Geschäftsführer Matthias Lemenkühler und Thomas Radestock.

Das Team der BPG (www.bpg.de), das für die Financial und Tax Due Diligence sowie Strukturierung verantwortlich war, bestand aus Andreas Hoffmann, WP und Partner (Gesamtleitung), Martin Brinkfort, Associate (Financial), Alexander Schneider, Associate (Financial), Andreas Burger, StB (Tax), sowie Jan-Philipp Kruse, Associate (Tax).

 

Quelle: Deal Advisors by Majunke

10Jul

Der Nachlass im Auslandsvermögen

Der Nachlass im Auslandsvermögen

Immer mehr Deutsche besitzen nicht nur Vermögen im Inland, sondern auch über die Landesgrenze hinaus in ausländischen Staaten. Oftmals erfolgt bei der Optimierung der Vermögensnachfolge von Todes wegen oder unter Lebenden in solchen Fällen immer nur eine Berücksichtigung der deutschen Erbschaftsteuerbelastung. Ziel dieses Artikels ist es aufzuzeigen, dass eine umfassende Nachfolgeberatung bei Vermögensübertragungen mit Auslandsberührung auch immer eine Prüfung der Erbschaftsteuervorschriften des ausländischen Belegenheitsstaates erfordert und welche Gestaltungsansätze verfolgt werden können, um eine Doppelbesteuerung aus dem Erb-/Schenkungsfall mit Auslandsberührung zu vermeiden.

Kernaussagen

  • Aufgrund der zunehmenden grenzüberschreitenden Investitionen und der demographischen Struktur, werden Erbfälle mit Auslandsvermögen in der Zukunft vermehrt ansteigen. Die Problematik beim Erbfall mit Auslandsberührung ist, dass der Erwerb regelmäßig auch im ausländischen Staat der Besteuerung unterliegt.
  • Hierdurch droht eine Doppelbesteuerung, die zu einem starken Verzehr des Nachlassvermögens führen kann.
  • Auch die unilateralen Maßnahmen zur Beseitigung der Doppelbesteuerung (Anrechnungsmethode i.S.d. § 21 ErbStG) schaffen in vielen Fällen keine hinreichende Abhilfe. So kann die im Ausland erhobene Erbschaftsteuer nur dann auf die inländische Erbschaftsteuer angerechnet werden, wenn der ausländische Vermögensgegenstand unter den Auslandsvermögenskatalog i.S.d. § 121 BewG fällt. Ferner ergibt sich durch die Systematik der Ermittlung des Anrechnungshöchstbetrags i.S.d. § 21 Abs. 1 S. 2 ErbStG oftmals ein Anrechnungsüberhang, der ebenfalls zu steuerlichen Mehrbelastungen beim Steuerpflichtigen führt.
  • Durch frühzeitige Gestaltungen kann eine drohende Doppelbesteuerung vermieden werden. Gestaltungsschwerpunkt sind dabei zum einen die Umstrukturierung des Auslands- in Inlandsvermögen und zum anderen die Allokation von Schulden zum Auslandsvermögen. Neben der erbschaftsteuerlichen Belastungen sollten auch die im Zuge der Umstrukturierung entstehenden Kosten wie Gebühren und Steuern nicht vernachlässigt werden.

Den kompletten Artikel finden Sie in Ausgabe 6/2018 von NWB Erben und Vermögen. Die Online-Version ist noch bis zum 01.01.2019 kostenfrei verfügbar.

Ansprechpartner

bpg-klaus-wenzelKlaus Wenzel WP/StB
wenzel@bpg.de
mehr zur Person
bpg-philipp-kruse-beitragPhilipp Kruse
kruse@bpg.de
30Apr

Staffelmarathon Düsseldorf 2018

Auch dieses Jahr haben wir wieder am METRO Marathon Düsseldorf teilgenommen. Am 29. April 2018 gingen drei Staffeln an den Start. Von den 2.467 an den Start gegangenen Staffeln konnten wir die sensationellen Plätze 340, 412 und 1.259 belegen!

Wir gratulieren allen Läufern und freuen uns auf das nächste Jahr!

02Mai

Staffelmarathon Düsseldorf 2017

Auch in 2017 haben wir wieder am METRO Marathon Düsseldorf teilgenommen. Am 30. April gingen erstmals drei Staffeln an den Start. Von den 2.424 an den Start gegangenen Staffeln konnte unsere Staffel BPG1 sogar Platz 137 belegen. Alle Läufer aus allen drei Staffeln sind erfolgreich ins Ziel gekommen!

Wir gratulieren allen Läufern und freuen uns schon auf das nächste Jahr. Am 29. April 2018 werden wir wieder dabei sein!

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