Alle Beiträge von Leonie Gaar

07Okt

Corona-Update zu Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen

Überbrückungshilfe I

Die Überbrückungshilfe für die Fördermonate Juni bis August 2020 (sog. Überbrückungshilfe I) wurde durch die Bundesregierung eingeführt, um es kleinen und mittelständischen Unternehmen und Organisationen durch die Zahlung von direkten Zuschüssen zu betrieblichen Fixkosten zu ermöglichen, die Auswirkungen der Corona Krise besser zu bewältigen (siehe https://www.bpg.de/konjunktur-hilfs-und-zukunftspaket-des-koalitionsausschusses/). Die Antragstellung der Überbrückungshilfe I ist erneut verlängert worden und nunmehr letztmalig bis zum 9. Oktober 2020 möglich. Nach diesem Datum können keine Anträge mehr für die Überbrückungshilfe I gestellt werden. Änderungsanträge werden aber noch bis zum 30. Oktober 2020 möglich sein.

Überbrückungshilfe II

Die Regierung hat entschieden, eine Überbrückungshilfe auch für eine zweite Phase, nämlich für die Fördermonate September bis Dezember 2020, zur Verfügung zu stellen (sog. Überbrückungshilfe II). Hierbei handelt es sich um ein separates Unterstützungsprogramm, für das auch eine separate Beantragung notwendig ist, unabhängig von einer Beantragung der Überbrückungshilfe I. Im Gegensatz zu dem Programm für die Phase I sollen nun geänderte bzw. erleichterte Antragsvoraussetzungen gelten. Zudem gibt es Verbesserungen in Bezug auf die Förderhöhe und es soll eine größere Zahl von Unternehmen förderberechtigt sein (siehe auch https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/09/20200918-ueberbrueckungshilfe-wird-verlaengert-ausgeweitet-und-vereinfacht.html).

Die geänderten Bedingungen stellen sich zusammenfassend wie folgt dar (siehe auch https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/
Schlaglichter/Konjunkturpaket/2020-07-08-
ueberbrueckungshilfe.html):

  • Weiterhin sind Unternehmen und Organisationen aller Branchen antragsberechtigt, wenn sie sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren.
  • Auch Soloselbstständige und Freiberufler sowie gemeinnützige Unternehmen und Einrichtungen können einen Antrag stellen, wenn sie die Programmvoraussetzungen erfüllen.
  • Antragsberechtigt sind Unternehmen, die coronabedingte Umsatzausfälle in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 um mindestens 50% gegenüber den Vorjahresmonaten erlitten haben oder die in den Monaten April bis August 2020 insgesamt einen durchschnittlichen Umsatzeinbruch von mindestens 30 % gegenüber dem Vorjahreszeitraumverzeichnen mussten.
  • Die erhöhten Fördersätze im Vergleich zu dem jeweiligen Vorjahresmonaten sind wie folgt ausgestaltet:
    • Erstattung von 90 % der Fixkosten bei mehr als 70 % Umsatzeinbruch
    • Erstattung von 60 % der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50 % und 70 %
    • Erstattung von 40 % der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 30 %
  • Die für die Phase I gültige mitarbeiterabhängige monatliche Begrenzung der Förderhöhe für KMU wurde gestrichen. Für alle Unternehmen gilt nunmehr eine Maximalförderung von bis zu EUR 50.000 pro Monat (über den gesamten Zeitraum September bis Dezember 2020 damit maximal EUR 200.000).
  • Personalaufwendungen für Personal, das nicht in Kurzarbeit geschickt werden kann, können durch eine Pauschale der förderfähigen Fixkosten unterstützt werden. Diese Pauschale beträgt in der Phase II nunmehr 20% der förderfähigen betrieblichen Fixkosten (bislang 10%).
  • Die Antragstellung erfolgt weiterhin in einem vollständig digitalisierten Verfahren über einen „prüfenden Dritten“ (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigter Buchprüfer, Rechtsanwalt) wobei die geltend gemachten Umsatzrückgänge und fixen Betriebskosten durch diesen in geeigneter Weise zu prüfen und zu bestätigen sind.
  • Die Antragstellung soll ab Mitte Oktober 2020 möglich sein.
  • Die Auszahlung der Überbrückungshilfe übernehmen die Bewilligungsstellen der Bundesländer. Bei der Schlussabrechnung sollen künftig Nachzahlungen ebenso möglich sein wie Rückforderungen.

Für Ihre individuellen Fragestellungen und für die Unterstützung bei der Antragstellung stehen Ihnen Ihre Ansprechpartner bei Crowe BPG jederzeit gerne zur Verfügung.

07Okt

Ausbildungsplatz als Steuerfachangestellter (w/m/d)

Die BPG Beratungs- und Prüfungsgesellschaft mbH gehört seit Juli 2020 zu Crowe Global. Crowe Global ist das achtgrößte Netzwerk unabhängiger Prüfungs- und Beratungsunternehmen. Mehr als 4.000 Partner sowie 42.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in 130 Ländern bei mehr als 216 Gesellschaften beschäftigt. Zum Leistungsangebot von Crowe Global zählen Audit, Tax und Advisory. Crowe BPG ist mit rund 100 Mitarbeitern an den Standorten Krefeld, Berlin und Düsseldorf vertreten.

Für den Hauptsitz unserer Gesellschaft in Krefeld bieten wir zum 01.08.2021 einen

Ausbildungsplatz als Steuerfachangestellter (w/m/d)

Ausbildungsinhalte

  • Rechnungswesen
  • Lohn-und-Gehaltsbuchhaltung
  • Grundlagen des Steuerrechts
  • Mitarbeit bei der Erstellung von Jahresabschlüssen
  • Erstellung von Steuererklärungen
  • Einblick in die steuerliche und betriebswirtschaftliche Beratung von Mandanten
  • organisatorische Abläufe einer Steuerberatungsgesellschaft

Ihr Profil, um gemeinsam etwas zu bewegen

  • Abitur/Fachabitur
  • gutes Deutsch in Wort und Schrift
  • gute Englischkenntnisse
  • gute MS-Office-Kenntnisse
  • Zuverlässigkeit, Eigeninitiative und Engagement
  • Teamfähigkeit, Serviceorientierung

Was wir bieten

  • Anspruchsvolle und abwechslungsreiche Aufgaben
  • Überdurchschnittliche berufliche Fortbildungsmöglichkeiten
  • Angenehme Arbeitsbedingungen in modernen Büroräumen

Wir sind an einer langen Zusammenarbeit interessiert und fördern Ihre Karriere innerhalb unserer Gesellschaft mit großem Entwicklungspotential.

Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen senden Sie per E-Mail an:

karriere@crowe-bpg.de

BPG Beratungs- und Prüfungsgesellschaft mbH
Herr Ludger Fangmann StB
Uerdinger Straße 532
47800 Krefeld

nach oben
 Zurück  Alles Weiter