Alle Beiträge von Leonie Gaar

11Jan

Crowe BPG: Transaktionsdienstleistungen 2020

Trotz der COVID-19 Pandemie konnte Crowe BPG seine Dienstleistungen im Transaktionsbereich in 2020 deutlich ausbauen. Unter der Leitung von Herrn Andreas Hoffmann hat das Transaktionsteam von Crowe BPG an insgesamt 40 Transaktionsprojekten in 2020 mitgewirkt (Vorjahr 35). Wie im Vorjahr war Crowe BPG überwiegend auf Käuferseite für Finanzinvestoren tätig (u.a. Financial und Tax Due Diligence, Strukturierungsberatung, Verhandlung Kaufvertrag). Der Mandantenkreis konnte u.a. aufgrund von Weiterempfehlungen ausgebaut werden. Das Team von Crowe BPG wurde durch die Einstellung weiterer Mitarbeiter verstärkt.

Auch in 2020 gab es keinen Branchenschwerpunkt, wobei einige Transaktionen im Gesundheitswesen begleitet wurden, z.B. im Rahmen von Buy-and-build Projekten (Physiotherapie, Hörakustik, Pflegeeinrichtungen). Hervorzuheben ist auch die Begleitung der fashionette AG im Rahmen des IPO (Financial und Tax Due Diligence durch Crowe BPG).

Crowe BPG ist seit dem 01. Juli 2020 Mitglied des internationalen Netzwerkes Crowe Global. Crowe Global ist ein weltweit agierendes Netzwerk von Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern mit über 200 Mitgliedsfirmen und über 42.000 Mitarbeitern in 130 Ländern. Crowe Global belegt weltweit Rang 8 der unabhängigen Prüfungs- und Beratungsunternehmen und ist in den Service Lines Audit, Tax und Advisory tätig.

Quelle: Deal Advisors by Majunke

BPG Beratungs- und Prüfungsgesellschaft mbH
Uerdinger Straße 532
47800 Krefeld

Andreas Hoffmann, Wirtschaftsprüfer
E-Mail: hoffmann@crowe-bpg.de
Tel.: +49 2151 508 464

11Nov

Außerordentliche Wirtschaftshilfe „Novemberhilfe“ und Update Überbrückungshilfen

Außerordentliche Wirtschaftshilfe „Novemberhilfe“

Die Bundesregierung hat mit der sogenannten „Novemberhilfe“ eine Maßnahme beschlossen, die insbesondere Firmen helfen soll, die im November ihren Geschäftsbetrieb einstellen müssen. Die Maßnahme beinhaltet folgende Unterstützungsleistungen:

  • Antragsberechtigt sind
    • direkt betroffene Unternehmen, d.h.
      § alle Unternehmen (auch öffentliche), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die auf der Grundlage des Beschlusses des Bundes und der Länder vom 28. Oktober 2020 erlassenen Schließungsverordnungen der Länder den Geschäftsbetrieb einstellen mussten. Hotels zählen als direkt betroffene Unternehmen.
    • Indirekt betroffene Unternehmen, d.h.
      § alle Unternehmen, die nachweislich und regelmäßig 80 % ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungsmaßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen.
    • Verbundene Unternehmen,
      § wenn mehr als 80 % des verbundweiten Gesamtumsatzes auf direkt oder indirekt betroffene Verbundunternehmen entfällt. Erstattet werden bis zu 75 % des Umsatzes der betroffenen Verbundunternehmen. Beispiel: Holdinggesellschaft mit geschlossenem Restaurant (Umsatzanteil > 80 %) und weiterhin geöffnetem Einzelhandelsunternehmen.
  • Förderungsmöglichkeiten
    • Zuschüsse pro Woche der Schließungen in Höhe von 75 % des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019
    • Obergrenze von 1 Mio. Euro
    • Förderung nur soweit beihilferechtliche Rahmen des Unternehmens dies zulässt (Kleinbeihilferegelung der EU)
    • Soloselbstständige können als Vergleichsumsatz alternativ den durchschnittlichen Wochenumsatz im Jahr 2019 zugrunde legen.
    • Wurde das Unternehmen nach dem 31. Oktober 2019 gegründet, kann als Vergleichsumsatz der durchschnittliche Wochenumsatz aus dem Oktober 2020 oder der durchschnittliche Wochenumsatz seit Gründung als Berechnungsgrundlage herangezogen werden.
  • Anrechnung erhaltener Leistungen
    • Andere staatliche Leistungen (vor allem Leistungen wie Überbrückungshilfe oder Kurzarbeitergeld), die für den Förderzeitraum November 2020 gezahlt werden, werden angerechnet.
    • Anrechnung von erzielten Umsätzen im Monat November
    • Umsätze, die im November trotz der grundsätzlichen Schließung erzielt werden, werden zu einer Höhe von 25 Prozent des Vergleichsumsatzes nicht angerechnet.
    • Um eine Überförderung von mehr als 100 Prozent des Vergleichs-Umsatzes zu vermeiden, erfolgt bei darüber hinausgehenden Umsätzen eine entsprechende Anrechnung.
    • Eine Sonderregelung gilt für Restaurants, die Speisen im Außerhausverkauf anbieten:
      § Die Umsatzerstattung auf 75 Prozent der Umsätze wird auf diejenigen Umsätze begrenzt, die dem vollen Mehrwertsteuersatz unterliegen, also die im Restaurant verzehrten Speisen; d.h. die Umsatzerstattung erstreckt sich nicht auf Außerhausverkäufe im November 2019, für die der reduzierte Mehrwertsteuersatz gilt.
      § Im Gegenzug werden diese Umsätze des Außerhausverkaufs während der Schließungen von der Umsatzanrechnung ausgenommen, um eine Ausweitung dieses Geschäfts zu begünstigen.
      § Beispiel: Eine Pizzeria hatte im November 2019 8.000 Euro Umsatz durch Verzehr im Restaurant und 2.000 Euro durch Außerhausverkauf. Sie erhält daher 6.000 Euro Novemberhilfe (75 Prozent von 8.000 Euro), d. h. zunächst etwas weniger als andere Branchen (75 Prozent des Vergleichsumsatzes). Dafür kann die Pizzeria im November 2020 deutlich mehr als die allgemein zulässigen 2.500 Euro (25 Prozent von 10.000 Euro) an Umsatz mit Lieferdiensten erzielen, ohne dass eine Kürzung der Förderung erfolgt.
  • Antragstellung / Auszahlung:
    • Anträge können in den nächsten Wochen über die bundeseinheitliche IT-Plattform der Überbrückungshilfe gestellt werden (www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de).
    • Die elektronische Antragstellung muss durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer erfolgen.
    • Für Soloselbständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, entfällt die Pflicht zur Antragstellung über einen prüfenden Dritten. Sie werden unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt sein.
    • Die Auszahlung soll über die Überbrückungshilfe-Plattform durch die Länder erfolgen.
  • Einzelheiten hat das Bundesfinanzministerium in einer Pressemitteilung verkündet.

Update Überbrückungshilfen

  • Überbrückungshilfe I (Fördermonate Juni bis August 2020)
    • Die Frist für die Einreichung von Änderungsanträgen wurde erneut verlängert – Änderungsanträge können nun noch bis zum 30.11.2020 gestellt werden.

Für Ihre individuellen Fragestellungen und für die Unterstützung bei der Antragstellung stehen Ihnen Ihre Ansprechpartner bei Crowe BPG jederzeit gerne zur Verfügung.

07Okt

Corona-Update zu Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen

Überbrückungshilfe I

Die Überbrückungshilfe für die Fördermonate Juni bis August 2020 (sog. Überbrückungshilfe I) wurde durch die Bundesregierung eingeführt, um es kleinen und mittelständischen Unternehmen und Organisationen durch die Zahlung von direkten Zuschüssen zu betrieblichen Fixkosten zu ermöglichen, die Auswirkungen der Corona Krise besser zu bewältigen (siehe https://www.bpg.de/konjunktur-hilfs-und-zukunftspaket-des-koalitionsausschusses/). Die Antragstellung der Überbrückungshilfe I ist erneut verlängert worden und nunmehr letztmalig bis zum 9. Oktober 2020 möglich. Nach diesem Datum können keine Anträge mehr für die Überbrückungshilfe I gestellt werden. Änderungsanträge werden aber noch bis zum 30. Oktober 2020 möglich sein.

Überbrückungshilfe II

Die Regierung hat entschieden, eine Überbrückungshilfe auch für eine zweite Phase, nämlich für die Fördermonate September bis Dezember 2020, zur Verfügung zu stellen (sog. Überbrückungshilfe II). Hierbei handelt es sich um ein separates Unterstützungsprogramm, für das auch eine separate Beantragung notwendig ist, unabhängig von einer Beantragung der Überbrückungshilfe I. Im Gegensatz zu dem Programm für die Phase I sollen nun geänderte bzw. erleichterte Antragsvoraussetzungen gelten. Zudem gibt es Verbesserungen in Bezug auf die Förderhöhe und es soll eine größere Zahl von Unternehmen förderberechtigt sein (siehe auch https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/09/20200918-ueberbrueckungshilfe-wird-verlaengert-ausgeweitet-und-vereinfacht.html).

Die geänderten Bedingungen stellen sich zusammenfassend wie folgt dar (siehe auch https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/
Schlaglichter/Konjunkturpaket/2020-07-08-
ueberbrueckungshilfe.html):

  • Weiterhin sind Unternehmen und Organisationen aller Branchen antragsberechtigt, wenn sie sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren.
  • Auch Soloselbstständige und Freiberufler sowie gemeinnützige Unternehmen und Einrichtungen können einen Antrag stellen, wenn sie die Programmvoraussetzungen erfüllen.
  • Antragsberechtigt sind Unternehmen, die coronabedingte Umsatzausfälle in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 um mindestens 50% gegenüber den Vorjahresmonaten erlitten haben oder die in den Monaten April bis August 2020 insgesamt einen durchschnittlichen Umsatzeinbruch von mindestens 30 % gegenüber dem Vorjahreszeitraumverzeichnen mussten.
  • Die erhöhten Fördersätze im Vergleich zu dem jeweiligen Vorjahresmonaten sind wie folgt ausgestaltet:
    • Erstattung von 90 % der Fixkosten bei mehr als 70 % Umsatzeinbruch
    • Erstattung von 60 % der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50 % und 70 %
    • Erstattung von 40 % der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 30 %
  • Die für die Phase I gültige mitarbeiterabhängige monatliche Begrenzung der Förderhöhe für KMU wurde gestrichen. Für alle Unternehmen gilt nunmehr eine Maximalförderung von bis zu EUR 50.000 pro Monat (über den gesamten Zeitraum September bis Dezember 2020 damit maximal EUR 200.000).
  • Personalaufwendungen für Personal, das nicht in Kurzarbeit geschickt werden kann, können durch eine Pauschale der förderfähigen Fixkosten unterstützt werden. Diese Pauschale beträgt in der Phase II nunmehr 20% der förderfähigen betrieblichen Fixkosten (bislang 10%).
  • Die Antragstellung erfolgt weiterhin in einem vollständig digitalisierten Verfahren über einen „prüfenden Dritten“ (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigter Buchprüfer, Rechtsanwalt) wobei die geltend gemachten Umsatzrückgänge und fixen Betriebskosten durch diesen in geeigneter Weise zu prüfen und zu bestätigen sind.
  • Die Antragstellung soll ab Mitte Oktober 2020 möglich sein.
  • Die Auszahlung der Überbrückungshilfe übernehmen die Bewilligungsstellen der Bundesländer. Bei der Schlussabrechnung sollen künftig Nachzahlungen ebenso möglich sein wie Rückforderungen.

Für Ihre individuellen Fragestellungen und für die Unterstützung bei der Antragstellung stehen Ihnen Ihre Ansprechpartner bei Crowe BPG jederzeit gerne zur Verfügung.

07Okt

Ausbildungsplatz als Steuerfachangestellter (w/m/d)

Die BPG Beratungs- und Prüfungsgesellschaft mbH gehört seit Juli 2020 zu Crowe Global. Crowe Global ist das achtgrößte Netzwerk unabhängiger Prüfungs- und Beratungsunternehmen. Mehr als 4.000 Partner sowie 42.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in 130 Ländern bei mehr als 216 Gesellschaften beschäftigt. Zum Leistungsangebot von Crowe Global zählen Audit, Tax und Advisory. Crowe BPG ist mit rund 100 Mitarbeitern an den Standorten Krefeld, Berlin und Düsseldorf vertreten.

Für den Hauptsitz unserer Gesellschaft in Krefeld bieten wir zum 01.08.2021 einen

Ausbildungsplatz als Steuerfachangestellter (w/m/d)

Ausbildungsinhalte

  • Rechnungswesen
  • Lohn-und-Gehaltsbuchhaltung
  • Grundlagen des Steuerrechts
  • Mitarbeit bei der Erstellung von Jahresabschlüssen
  • Erstellung von Steuererklärungen
  • Einblick in die steuerliche und betriebswirtschaftliche Beratung von Mandanten
  • organisatorische Abläufe einer Steuerberatungsgesellschaft

Ihr Profil, um gemeinsam etwas zu bewegen

  • Abitur/Fachabitur
  • gutes Deutsch in Wort und Schrift
  • gute Englischkenntnisse
  • gute MS-Office-Kenntnisse
  • Zuverlässigkeit, Eigeninitiative und Engagement
  • Teamfähigkeit, Serviceorientierung

Was wir bieten

  • Anspruchsvolle und abwechslungsreiche Aufgaben
  • Überdurchschnittliche berufliche Fortbildungsmöglichkeiten
  • Angenehme Arbeitsbedingungen in modernen Büroräumen

Wir sind an einer langen Zusammenarbeit interessiert und fördern Ihre Karriere innerhalb unserer Gesellschaft mit großem Entwicklungspotential.

Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen senden Sie per E-Mail an:

karriere@crowe-bpg.de

BPG Beratungs- und Prüfungsgesellschaft mbH
Herr Ludger Fangmann StB
Uerdinger Straße 532
47800 Krefeld

nach oben
 Zurück  Alles Weiter