Alle Beiträge von BPG Administration

10Sep

BPG berät NORD Holding beim Erwerb von Anteilen an der oton-/ Ohrwerk Gruppe

Die BPG Beratungs- und Prüfungsgesellschaft hat die NORD Holding, eine unabhängige Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Hannover, dabei beraten, die Anteile an der oton-/ Ohrwerk Gruppe mit Sitz in Winsen (Luhe) zu erwerben. audiOsono, eine Beteiligung der NORD Holding, fungiert hierbei als Buy-and-Build Plattform für das zukünftig geplante Wachstum.

Die oton-/ Ohrwerk Gruppe ist ein Fachanbieter für Hörakustik und Hörgeräte und betreibt unter den Dachmarken oton – Die Hörakustiker und Ohrwerk Hörgeräte insgesamt 29 eigene Fachgeschäfte, insbesondere in NRW, Norddeutschland und Bayern mit rund 75 Mitarbeitern. Die Gruppe ist mit ihrer eigenen Hörgerätekollektion, einem attraktiven Finanzierungskonzept, breiten Dienstleistungsportfolio und diversen Weiterbildungsangeboten eine führende Einheit bei Kundennähe, Qualität und Mitarbeiterförderung in Deutschland.

Die NORD Holding legte mit dem Kauf der Gruppe den Grundstein für eine Buy-and-Build Strategie im Premium-Hörakustiksegment. Zusammen mit einem branchenerfahrenen Managementteam um Herrn Wilhelm Evers (Geschäftsführer der audiOsono) ist ein anorganisches Wachstum auf insgesamt über 150 Fachgeschäfte geplant. Die Unternehmen werden perspektivisch unter einem gemeinsamen Auftritt als „OHRWERK Hörgeräte“ im stark wachsenden Markt der Premium-Hörakustik vereint.

Das Team der BPG Beratungs- und Prüfungsgesellschaft (www.bpg.de), das für die Financial und Tax Due Diligence sowie Strukturierung verantwortlich war, bestand aus Andreas Hoffmann, WP und Partner (Gesamtleitung), Alexander Schneider, Associate (Financial), Ludger Fangmann, StB und Partner (Tax), sowie Jan Philipp Kruse, Associate (Tax).

Quelle: Deal Advisors by Majunke

27Aug

BPG berät PINOVA Capital beim Erwerb von Anteilen an der AT–Automation Technology GmbH

Die BPG Beratungs- und Prüfungsgesellschaft hat PINOVA Capital, eine unabhängige Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in München, dabei beraten, einen Mehrheitsanteil an der AT–Automation Technology GmbH („AT“) mit Sitz in Bad Oldesloe zu erwerben. Die bisherigen Geschäftsführenden Gesellschafter, Herr Dr. Andre Kasper und Herr Michael Wandelt, führen ihre Aufgaben als Geschäftsführer bei AT nach Abschluss der Transaktion fort und bleiben dem Unternehmen mit einer Minderheitsbeteiligung auch als Gesellschafter erhalten.

AT ist ein globaler Technologieführer im Bereich der bildgebenden Spezialsensorik. Die Gesellschaft entwickelt und produziert 3D-Sensoren und Sensorlösungen für die Industrieautomation sowie Smart-Infrarotkameras für Zustandsüberwachungs- und Inspektionsaufgaben (z.B. zerstörungsfreie Prüfung). In den letzten Jahren hat AT erfolgreich den Wandel von einem Anbieter anwendungsspezifischer Systeme hin zu einem Technologieführer auch im Bereich von skalierbaren „off-the-shelf“ Produktlösungen vollzogen. Durch die Markteinführung der weltweit ersten Smart-Infrarotkamera als „all-in-one“ Lösung, die den Einsatz von Computern, externen Schnittstellen und spezieller Wärmebildsoftware obsolet macht, bietet AT auch im Infrarotbereich ein weltweit einzigartiges und skalierbares Produkt.

Mit der Unterstützung von PINOVA sollen die am Markt bestehenden Wachstumsmöglichkeiten genutzt werden. Die Beteiligung an AT ist für PINOVA bereits die zweite Beteiligung im Bereich der optischen Bildverarbeitung im wachstumsstarken Segment der Industrieautomation, nachdem im Jahr 2019 eine Beteiligung an Sill Optics erworben werden konnte.

Das Team der BPG Beratungs- und Prüfungsgesellschaft (www.bpg.de), das für die Financial und Tax Due Diligence sowie Strukturierung verantwortlich war, bestand aus Andreas Hoffmann, WP und Partner (Gesamtleitung), Alexander Schneider, Associate (Financial), Ludger Fangmann, StB und Partner (Tax), sowie Jan Philipp Kruse (Tax).

Quelle: Deal Advisors by Majunke

01Jul

Befristete Umsatzsteuersenkung in Kraft

Erwartungsgemäß haben Bundestag und Bundesrat das zweite Corona-Steuerhilfegesetz („Zweites Gesetz zur Umsetzung steuerlicher Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise“) am 29. Juni 2020 beschlossen. Somit gelten ab dem 1. Juli 2020 befristet bis zum 31. Dezember 2020 die Umsatzsteuersätze in Höhe von 16% (statt 19%) und 5% (statt 7%). Zudem sind die übrigen steuerlichen Maßnahmen aus dem Regierungsentwurf im Wesentlichen unverändert umgesetzt worden.

Das Bundesministerium der Finanzen hat das BMF-Schreiben für die „Befristete Absenkung des allgemeinen und ermäßigten Umsatzsteuersatzes zum 1. Juli 2020“ nunmehr in einer finalen Fassung veröffentlicht.

Für Einzelheiten und für Ihre individuellen Fragestellungen stehen Ihnen Ihre Ansprechpartner bei BPG jederzeit gerne zur Verfügung.

30Apr

Homeoffice und Kurzarbeitergeld

Die Ausnahmesituation, die durch die Verbreitung des Corona-Virus entstanden ist, ruft viele Fragen zum Homeoffice und zum Kurzarbeitergeld auf.

Arbeitsrechtliche Aspekte im Zusammenhang mit Homeoffice

Kann der Arbeitgeber seine Mitarbeiter in derartigen Ausnahmesituationen einfach ins Homeoffice schicken? Dies und weitere arbeitsrechtliche Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus sollen aus Arbeitgebersicht näher beleuchtet werden.

Weitere Informationen:

Kurzarbeit

Der Bundestag hat im Eilverfahren das Gesetz zur befristeten krisenbedingten Verbesserung der Regelungen für das Kurzarbeitergeld (KUGErmG) beschlossen, welches bereits am 15.03.2020 in Kraft getreten ist.

Weitere Informationen:

Regelungen

  • Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben.
  • Anfallende Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden zu 100 Prozent erstattet.
  • Der Bezug von Kurzarbeitergeld ist bis zu 12 Monate möglich (Verlängerung auf 24 Monate ist durch Rechtsverordnung möglich).
  • Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf Kurzarbeitergeld.
  • In Betrieben, in denen Vereinbarungen zur Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitkonten verzichtet.
  • Die weiteren Voraussetzungen zur Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld behalten ihre Gültigkeit.
  • Höhe des Kurzarbeitergeld (übliche Regelungen)
    • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten 60 Prozent des während der Kurzarbeit ausgefallenen Nettolohns
    • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die mindestens 1 Kind haben, bekommen 67 Prozent des ausgefallenen Nettolohns.
  • Anhebung der KUG aufgrund Corona – Stufenweise Erhöhung des Kurzarbeitergeldes aufgrund einer Reduzierung der Arbeitszeit um mindestens 50 Prozent:
    • ab dem 4. Monat des Kurzarbeitergeld-Bezugs steigt das Kurzarbeitergeld auf 70 Prozent des entgangenen Nettoentgelts (77 Prozent für Haushalte mit Kindern)
    • ab dem 7. Monat des Kurzarbeitergeld-Bezugs steigt das Kurzarbeitergeld auf 80 Prozent des entgangenen Nettoentgelts (87 Prozent für Haushalte mit Kindern).
    • Die Regelung gilt längstens bis zum 31. Dezember 2020
  • Ab dem 1. Mai 2020 bis längstens zum 31.Dezember 2020 ist es möglich, während der Kurzarbeit bis zur vollen Höhe des bisherigen Monatseinkommens durch einen Nebenverdienst hinzu zuverdienen, ohne dass eine Anrechnung auf das Kurzarbeitergeld erfolgt
  • Das Kurzarbeitergeld ist für den Arbeitnehmer steuerfrei (§ 3 Nr. 2 a) EStG), unterliegt jedoch dem Progressionsvorbehalt

Für eine weitere Unterstützung und Beantwortung Ihrer Fragen stehen wir Ihnen wie gewohnt jederzeit gerne zur Verfügung.

24Apr

Steuerliche Erleichterungen

Aufgrund der Corona-Krise hat die Bundesregierung neben arbeitsrechtlichen Maßnahmen maßgeblich steuerliche Liquiditätshilfen und Milliarden-Hilfsprogramme für Betriebe und Unternehmen beschlossen.

Für aktuelle Informationen zu den steuerlichen Erleichterungen (hier NRW und Baden-Württemberg) verweisen wir auf die Webseite der Finanzverwaltung NRW und der Finanzämter Baden-Württemberg.

Steuerpflichtige, die steuerliche Erleichterungen in Anspruch nehmen wollen, müssen nachweislich unmittelbar und nicht unerheblich von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffenen sein.

Körperschaftsteuer / Einkommensteuer / Gewerbesteuer

  • Keine strengen Anforderungen bei Herabsetzung der Steuervorauszahlungen
  • Zinslose Stundung der fälligen oder fällig werdenden Steuer möglich
  • Stundung der Gewerbesteuer ist bei den Kommunen zu beantragen
  • Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen (bis 31.12.2020) für betroffene Unternehmen
  • Für Steuerabzugsbeträge (Lohnsteuer / Kapitalertragsteuer) – grundsätzlich keine Stundung möglich gem. § 222 S. 3 und 4 AO

Erweiterte Möglichkeit der Verlustverrechnung

Der Beschluss der Bundesregierung sieht Folgendes vor:

  • Betroffene Steuerpflichtige mit Gewinn- oder Vermietungseinkünften können -pauschal ermittelte- absehbare Verluste aus 2020 nachträglich mit Steuervorauszahlungen aus dem Jahr 2019 verrechnen
  • Eine Betroffenheit wird angenommen, wenn die Steuervorauszahlungen 2020 aufgrund der Corona-Krise bereits auf null Euro reduziert wurden und der Steuerpflichtige versichert, dass er für den Veranlagungszeitraum 2020 aufgrund der Corona Krise eine nicht unerhebliche negative Summe der Einkünfte erwartet
  • Der pauschal ermittelte Verlustrücktrag 2020 beträgt 15 % der maßgeblichen Einkünfte (Gewinn- und/oder Vermietungseinkünften), die der Festsetzung der Vorauszahlungen für 2019 zugrunde gelegt wurden
  • Begrenzung des Verlustrücktrages aus 2019 auf maximal 1 Mio. Euro (bei Zusammenveranlagung maximal 2 Mio. Euro)
  • Auf dieser Basis werden die Steuervorauszahlungen 2019 neu ermittelt und es wird gegebenenfalls eine Erstattung vorgenommen
  • Im Zeitpunkt Abgabe der Steuererklärung für 2019 ist zu prüfen, ob weiterhin mit Verlusten für den Veranlagungszeitraum 2020 gerechnet wird – dann Möglichkeit eines Antrags auf zinslose Stundung einer Steuernachzahlung für 2019
  • Fällt doch ein Gewinn für 2020 an, sind die erstatteten Vorauszahlungen mangels eines finalen Verlustrücktrages aus 2020 wieder zurückzuzahlen
  • Auf die Gewerbesteuer finden die Verlustrücktragsregelungen weiterhin keine Anwendung
  • Pressemitteilung des BMF mit Beispiel zu der Systematik sowie BMF-Schreiben vom 24. April 2020

Umsatzsteuer

  • Herabsetzung der Sondervorauszahlung 2020 für Dauerfristverlängerung und Erstattung der bereits entrichteten Beträge in fast allen Bundesländern möglich
  • Zinslose Stundung der fälligen oder fällig werdenden Steuer möglich
  • Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen (bis 31.12.2020) für betroffene Unternehmen
  • Anpassung der Umsatzsteuersätze in der Gastronomie
    • Nach dem Beschluss der Bundesregierung soll eine befristete Vereinheitlichung des Umsatzsteuersatzes für die Abgabe von Speisen auf den ermäßigten Steuersatz von sieben Prozent erfolgen
    • Der einheitliche Steuersatz gilt ab dem 1. Juli befristet bis zum 30. Juni 2021 damit unabhängig davon, ob die Speisen vor Ort verzehrt oder mitgenommen werden

Zoll

  • Bei Steuern, die von der Zollverwaltung verwaltet werden (z. B. Einfuhrumsatzsteuer, Energiesteuer und Luftverkehrssteuer), sind die o. g. Stundungsregelungen, Vollstreckungsaufschub und Anpassungen der Vorauszahlungen ebenfalls möglich

Steuerfreie Sonderzahlungen an Arbeitnehmer

  • Arbeitgeber können Ihren Beschäftigten Beihilfen und Unterstützungsleistungen (zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn) bis zu einem Betrag in Höhe von bis 1.500 Euro steuer- und sozialversicherungsfrei auszahlen oder als Sachbezug gewähren
  • Die Regelung gilt für Zahlungen aufgrund der Corona Krise im Zeitraum 1. März bis 31. Dezember 2020 und ist nicht auf bestimmte Berufsgruppen beschränkt
  • Siehe dazu das BMF-Schreiben vom 9. April 2020

Sonstiges

  • Keine speziellen Regelungen für Erbschaftsteuer / Schenkungsteuer (Ausnahme: in Bayern ist auch für Erbschaft- und Schenkungsteuer Fälle eine Corona-bedingte zinslose Stundung von bis zu drei Monaten möglich; LfSt Bayern S 3900.1.1-23/1 St34)
  • Für Nordrhein-Westfalen und Bayern: Die Abgabefristen für Lohnsteueranmeldungen zum 10.04.2020 können auf Antrag um bis zu zwei Monate verlängert werden.
  • Bundeslandabhängig werden Fristen für die Abgabe von Jahressteuererklärungen (auch für den Veranlagungszeitraum 2018) in allen steuerlich beratenen Fällen bis zum 31.05.2020 verlängert (teilweise auf Antrag, teilweise ohne Antrag)

Für Ihre individuellen Fragestellungen stehen Ihnen Ihre Ansprechpartner bei BPG jederzeit gerne zur Verfügung.

26Mrz

BPG beriet die fabfab GmbH beim Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an der Makerist GmbH

Die BPG Beratungs- und Prüfungsgesellschaft mbH hat die fabfab GmbH, Europas führende digitale Kreativplattform im Do-it-yourself-Online-Markt mit Sitz in Schenefeld, bei Hamburg dabei beraten, im März 2020 die Mehrheit der Anteile an der Makerist GmbH („Makerist“) mit Sitz in Berlin zu erwerben.

Makerist ist europäischer Marktführer für E-Books und E-Learning-Produkte im DIY-Bereich. Der Marktplatz für Handarbeit im Internet bietet kreative Anleitungen, Materialien und ausführliche Lernvideos rund ums Nähen, Stricken, Häkeln, Plotten und andere kreative Bereiche in Deutschland, Frankreich und in Großbritannien an. Über 1.200 selbstständige Designer/innen verkaufen hier über ein Provisionsmodell ihre Anleitungen, Schnittmuster und Video-Tutorials. Makerist wurde 2013 vom ehemaligen Dawanda-Manager Axel Heinz und Amber Riedl, vorher Gründerin des Startups 1001hochzeiten, gegründet. Das Gründer-Team bleibt im Unternehmen und führt die bisherigen Funktionen weiterhin aus. Die mehr als 40 Mitarbeiter verstärken ab sofort das fabfab-Team.

Mit der Übernahme durch die Kreativplattform fabfab entsteht die weltweit größte digitale Plattform für Kreativprojekte. Beide Unternehmen wachsen zweistellig und verzeichnen mittlerweile über 2 Millionen Kundinnen und Kunden. Ziel ist es, kurzfristig weitere Anteile im stark fragmentierten und traditionellen Markt für Handarbeitsbedarf zu gewinnen. Zusammen mit Makerist wächst fabfab auf circa 250 Mitarbeiter/innen an den zwei Standorten in Berlin und Schenefeld, bei Hamburg. Die bisherigen Makerist-Investoren Ringier Digital Ventures AG, HTGF, MCB Salt, CEWE, G+J Digital Ventures und weitere unterstützen auch zukünftig die neue Unternehmensgruppe.

Das Team der BPG Beratungs- und Prüfungsgesellschaft mbH (www.bpg.de), das für die Financial Due Diligence verantwortlich war, bestand aus Andreas Hoffmann, WP und Partner (Gesamtleitung), Holger Redle, Associate (Financial), und Martin Brinkfort, Associate (Financial).

Quelle: Deal Advisors by Majunke

25Mrz

BPG berät NRW.BANK bei der Beteiligung an der Ubirch GmbH

Die BPG Beratungs- und Prüfungsgesellschaft mbH hat die NRW.BANK, die Förderbank für Nordrhein-Westfalen, bei der Beteiligung an der Ubirch GmbH mit Sitz in Köln beraten. Hauptkapitalgeber in siebenstelliger Höhe ist neben dem Venture Fonds der NRW.BANK auch hubraum, der Tech-Inkubator der Deutschen Telekom. Bestehende Investoren sind Breed Reply, Attia Ventures, SchneiderGolling & Cie. AG, BAUWENS digital GmbH und ProInvest Ubirch GbR.

Ubirch ist der Spezialist für Blockchain-basierte Technologie im Bereich IoT mit Standorten in Köln, Berlin und München. Mit den angebotenen Lösungen der ubirch GmbH werden Datenpakete, die zwischen IoT-Geräten ausgetauscht werden, so kryptographisch signiert und mit dem Vorgänger-Gerät verkettet, dass es unmöglich wird, die Datenpakete nachträglich zu verändern, zu löschen oder zu duplizieren. Das Team besteht aus erfahrenen Spezialisten für Kryptographie, Blockchain und datengetriebene Geschäftsmodelle. Ubirch richtet sich vor allem an Kunden aus den Segmenten Industrie, Smart Cities, Versicherungen, IoT-Startups, Energieversorgung und Logistik.

Das Team der BPG Beratungs- und Prüfungsgesellschaft mbH (www.bpg.de), das für die fokussierte Financial und Tax Due Diligence verantwortlich war, bestand aus Klaus Wenzel, WP/StB und Partner (Gesamtleitung), Christian Klein, Associate (Financial) und Jan-Philipp Kruse, Associate (Tax).

Quelle: Deal Advisors by Majunke

25Mrz

Auswirkungen auf die Rechnungslegung, Berichtserstellung und Unternehmensbewertung

Als aktuelle Hilfestellung für den Berufsstand hat das IDW fachliche Hinweise (Teil 1 und Teil 2) erarbeitet, der wesentliche Fragen zur Rechnungslegung (HGB/IFRS) zum Stichtag 31.12.2019 und deren Prüfung aufgreift.

Darin werden insbesondere folgende Aspekte angesprochen:

  • Wertaufhellung bzw. Wertbegründung
  • Nachtragsberichterstattung im (Konzern-)Anhang
  • Einbeziehung von Tochterunternehmen in den Konzernabschluss
  • Prognose- bzw. Risikoberichterstattung im (Konzern-)Lagebericht
  • Prüfungsprozess sowie Kommunikation
  • Konsequenzen für die Berichterstattung des Abschlussprüfers

Bitte teilen Sie uns gerne weiteren Informationsbedarf mit und sprechen Sie Ihren jeweiligen BPG-Ansprechpartner auch für Ihre individuellen Fragestellungen jederzeit gerne an.

25Mrz

Liquiditätshilfen und Fördermittelantrag zur Vermeidung der Insolvenzpflicht

Aktuelle Informationen zum Gesetzgebungsverfahren zur Aussetzung der Insolvenzantragspflicht für Unternehmen in „Corona-bedingter Schieflage“ erhalten Sie über die folgenden Links:

Zudem hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ihr Kredithilfeprogramm um einen sog. „Unternehmerkredit“ zur Finanzierung von Betriebsmitteln (aller Art) erweitert. Die Kreditsumme beträgt bis zu 200 Mio. Euro bei 5 Jahren Laufzeit. Die Beantragung erfolgt über die Hausbank oder – eher die Ausnahme – eine andere mitfinanzierende Bank. Die KfW übernimmt für 80% der Kreditsumme das Ausfallrisiko. Die mitfinanzierende Bank muss 20% Eigenobligo übernehmen. Der Antrag wird – so unsere bisherige Erfahrung – wie ein „normaler“ Kreditantrag behandelt.

Weitere Informationen: KfW-Corona-Hilfe: Kredite für Unternehmen

Für kleine Unternehmen, Selbständige und Freiberufler gewährt der Bund einmalig für drei Monate Zuschüsse zu Betriebskosten, die nicht zurückgezahlt werden müssen:

  • Selbständige und Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten erhalten bis zu 9.000 Euro
  • Selbständige und Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten erhalten bis zu 15.000 Euro.
  • Selbständige erhalten leichter Zugang zur Grundsicherung, damit Lebensunterhalt und Unterkunft gesichert sind. Die Vermögensprüfung wird für sechs Monate ausgesetzt, Leistungen sollen sehr schnell ausgezahlt werden.

Die Bundesländer haben zusätzliche Sofortmaßnahmen beschlossen. Einen Überblick über diese Maßnahmen erhalten Sie hier: Corona Soforthilfen Bundesländer

Zu den Hilfen des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen
Zu den Hilfen des Landes Baden-Württemberg

Der Bund gründet als Maßnahme zur Liquiditätssicherung einen Wirtschaftsstabilisierungsfonds, der sich insbesondere an große Unternehmen richtet und großvolumige Hilfen (Kapitalmaßnahmen / Bürgschaften) gewähren kann. Er ergänzt die bereits beschlossenen Liquiditätshilfen über die KfW Sonderprogramme.

Über die staatliche KfW wird ein Hilfsprogramm aufgelegt, um Unternehmen, Selbständige und Freiberufler mit Liquidität zu versorgen. Dazu stellt die KfW in unbegrenztem Volumen verschiedene Kreditprogramme bereit. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen. Zugang zu den KfW-Krediten über ihre Hausbank. Dort bei Bedarf auch Instrument von Bürgschaften.

Weitere Informationen: BMF – Fragen und Antworten Milliarden-Schutzschild

In den Ländern stehen die Bürgschaftsbanken (bis 2,5 Mio. Euro pro Unternehmen) und die Landesbürgschaftsprogramme (ab 2,5 Mio. Euro) bereit, um Kredite zu besichern. Die Bürgschaftsbank ermöglicht eine 72-Stunden-Expressbürgschaft.

Sollte wegen des Corona-Virus ein Tätigkeitsverbot, z.B. Quarantäne, ausgesprochen werden, können Betriebe eine Entschädigung für die Fortzahlung von Löhnen und Gehältern bei den Landschaftsverbänden Rheinland und Westfalen-Lippe beantragen

Der „Mikromezzaninfonds Deutschland“ kann ohne Einschaltung der Hausbank und ohne Sicherheiten stille Beteiligungen eingehen (max. 75.000 Euro). Richtet sich an kleine Unternehmen, Gründungen und spezielle Zielgruppen (u.a. Unternehmen, die ausbilden sowie Gründungen aus der Arbeitslosigkeit).

Unsere Ansprechpartner in Krefeld, Düsseldorf und Berlin stehen Ihnen für ein persönliches Informationsgespräch auch in diesen Zeiten gerne zur Verfügung.

12Feb

BPG beriet NORD Holding im Rahmen der Beteiligung an der Bruno Interior GmbH

Die BPG Beratungs- und Prüfungsgesellschaft hat die NORD Holding, eine der führenden Private Equity Gesellschaften in Deutschland mit Sitz in Hannover, dabei beraten, gemeinsam mit dem Portfolio-Unternehmen RUF-Gruppe (www.ruf-betten.de), Anteile an der Bruno Interior GmbH („Bruno“) mit Sitz in Berlin zu erwerben.

Bruno (www.brunobett.de) ist ein Online-Anbieter von hochwertigen Produkten für den Schlafbereich. Zum Produktportfolio zählen u.a. Boxspringbetten, Schlafsofas, Matratzen sowie Kissen und Decken. Bruno vertreibt ihre Produkte ausschließlich im Online-Kanal und wird auch nach der Transaktion eigenständig im Markt agieren. Mit dem Add-On Investment in erwirbt die RUF-Gruppe Digitalisierungskompetenz, die stationären Partnern bei der Umsetzung von Omni-Channel-Strategien zugutekommt. Die bisherigen geschäftsführenden Gesellschafter bleiben auch nach dem Erwerb durch die RUF-Gruppe an Bord und unterstützen das bestehende Management mit ihrer Online-Kompetenz. Hierzu verstärkt Dr. Felix Baer die Geschäftsführung der RUF Gruppe.

Das Team der BPG Beratungs- und Prüfungsgesellschaft, das für die Financial und Tax Due Diligence sowie Strukturierung verantwortlich war, bestand aus Andreas Hoffmann, WP und Partner (Gesamtleitung), Alexander Schneider, Associate (Financial), Götz Löding-Hasenkamp, WP/StB und Partner (Tax), sowie Jochen Herold, StB (Tax).

Quelle: Deal Advisors by Majunke

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