Zustimmung zur Änderung der Wirtschaftsprüfungsexamens-Anrechnungsverordnung

Zustimmung zur Änderung der Wirtschaftsprüfungsexamens-Anrechnungsverordnung

WPK, Mitteilung vom 22.04.2016

Der Bundesrat hat am 22. April 2016 der Änderung der Wirtschaftsprüfungsexamens-Anrechnungsverordnung (WPAnrV) zugestimmt. Die Änderung erfolgt im Rahmen der Verordnung zur Einführung einer Verordnung über Immobiliardarlehensvermittlung und zur Änderung weiterer Verordnungen.

Die Änderung betrifft die Fristen für die Anrechnung von Leistungen aus einem Masterstudiengang nach § 8a WPO und von gleichwertigen Prüfungsleistungen nach § 13b WPO auf das Wirtschaftsprüfungsexamen. Sie werden von drei auf vier und von sechs auf acht Jahre verlängert. Die Frist beginnt jeweils mit dem Abschluss des Studiums, in dem die anrechenbaren Prüfungsleistungen erbracht worden sind. Sie werden nur dann angerechnet, wenn bis zum Ablauf der Frist die Zulassung zum Wirtschaftsprüfungsexamen beantragt wird.

Die Änderung wird am Tag nach ihrer Verkündung, der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt, in Kraft treten.

Die neuen Fristen gelten auch für Kandidaten, die ein Studium nach § 8a oder § 13b WPO bereits abgeschlossen haben, unabhängig davon, ob die bisher geltenden Fristen von drei beziehungsweise sechs Jahren bereits verstrichen sind.

Quelle: www.datev.de

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