Beiträge aus Juli 2018

16Jul

BPG berät PINOVA Capital beim Erwerb von Anteilen an der WMD Group

Die BPG Beratungs- und Prüfungsgesellschaft mbH (BPG) hat die unabhängige Beteiligungsgesellschaft PINOVA Capital mit Sitz in München beim Erwerb der Mehrheitsanteile an der WMD Group beraten.

WMD Group wurde 1994 gegründet. Als Softwarehersteller sowie SAP Silver und SAP PE Build Partner bietet die WMD Group mit der xSuite® besondere Kompetenz und Expertise an. Die ganzheitlichen Lösungen umfassen die digitale Posteingangsverarbeitung, die workflowgestützte Rechnungs-, Bestell- und Auftragsbearbeitung, das Akten- und Vertragsmanagement sowie Archivierung. Als erfolgreiches, inhabergeführtes Unternehmen betreut die WMD Group über 1.000 Installationen, davon mehr als 600 im Bereich SAP ERP. Das Produktportfolio der klassischen On-Premises-Lösungen wurde um Services in der Cloud erweitert. Realisiert werden Projekte für Kunden aller Branchen unter Einbindung der jeweils im Einsatz befindlichen ERP-Systeme. Die WMD Group bietet alles aus einer Hand: Analyse, Beratung, Projektrealisation, Hard- und Software, Service und Schulung. Die WMD Group unterstützt bei Themen wie GoBD und Verfahrensdokumentation und erarbeitet Lösungen, die effizient und kostensparend durch die digitale Betriebsprüfung führen. Die WMD Group hat ihre Sitze in Europa, Asien und den USA und erwirtschaftete 2017 einen Gesamtumsatz von 29 Mio. €. Das Unternehmen beschäftigt 170 Mitarbeiter/innen. Der Hauptsitz ist in Ahrensburg bei Hamburg.

Mithilfe der Unterstützung von PINOVA Capital soll der stetige Wachstumskurs der letzten Jahre, insbesondere im internationalen Bereich, fortgesetzt werden. Die Firmengründer und langjährigen Geschäftsführer der WMD Group, Andreas Karge und Albrecht Lüdemann, übergeben die Leitung des Unternehmens an die langjährigen Mitgesellschafter und Geschäftsführer Matthias Lemenkühler und Thomas Radestock.

Das Team der BPG (www.bpg.de), das für die Financial und Tax Due Diligence sowie Strukturierung verantwortlich war, bestand aus Andreas Hoffmann, WP und Partner (Gesamtleitung), Martin Brinkfort, Associate (Financial), Alexander Schneider, Associate (Financial), Andreas Burger, StB (Tax), sowie Jan-Philipp Kruse, Associate (Tax).

 

Quelle: Deal Advisors by Majunke

10Jul

Der Nachlass im Auslandsvermögen

Der Nachlass im Auslandsvermögen

Immer mehr Deutsche besitzen nicht nur Vermögen im Inland, sondern auch über die Landesgrenze hinaus in ausländischen Staaten. Oftmals erfolgt bei der Optimierung der Vermögensnachfolge von Todes wegen oder unter Lebenden in solchen Fällen immer nur eine Berücksichtigung der deutschen Erbschaftsteuerbelastung. Ziel dieses Artikels ist es aufzuzeigen, dass eine umfassende Nachfolgeberatung bei Vermögensübertragungen mit Auslandsberührung auch immer eine Prüfung der Erbschaftsteuervorschriften des ausländischen Belegenheitsstaates erfordert und welche Gestaltungsansätze verfolgt werden können, um eine Doppelbesteuerung aus dem Erb-/Schenkungsfall mit Auslandsberührung zu vermeiden.

Kernaussagen

  • Aufgrund der zunehmenden grenzüberschreitenden Investitionen und der demographischen Struktur, werden Erbfälle mit Auslandsvermögen in der Zukunft vermehrt ansteigen. Die Problematik beim Erbfall mit Auslandsberührung ist, dass der Erwerb regelmäßig auch im ausländischen Staat der Besteuerung unterliegt.
  • Hierdurch droht eine Doppelbesteuerung, die zu einem starken Verzehr des Nachlassvermögens führen kann.
  • Auch die unilateralen Maßnahmen zur Beseitigung der Doppelbesteuerung (Anrechnungsmethode i.S.d. § 21 ErbStG) schaffen in vielen Fällen keine hinreichende Abhilfe. So kann die im Ausland erhobene Erbschaftsteuer nur dann auf die inländische Erbschaftsteuer angerechnet werden, wenn der ausländische Vermögensgegenstand unter den Auslandsvermögenskatalog i.S.d. § 121 BewG fällt. Ferner ergibt sich durch die Systematik der Ermittlung des Anrechnungshöchstbetrags i.S.d. § 21 Abs. 1 S. 2 ErbStG oftmals ein Anrechnungsüberhang, der ebenfalls zu steuerlichen Mehrbelastungen beim Steuerpflichtigen führt.
  • Durch frühzeitige Gestaltungen kann eine drohende Doppelbesteuerung vermieden werden. Gestaltungsschwerpunkt sind dabei zum einen die Umstrukturierung des Auslands- in Inlandsvermögen und zum anderen die Allokation von Schulden zum Auslandsvermögen. Neben der erbschaftsteuerlichen Belastungen sollten auch die im Zuge der Umstrukturierung entstehenden Kosten wie Gebühren und Steuern nicht vernachlässigt werden.

Den kompletten Artikel finden Sie in Ausgabe 6/2018 von NWB Erben und Vermögen. Die Online-Version ist noch bis zum 01.01.2019 kostenfrei verfügbar.

Ansprechpartner

bpg-klaus-wenzelKlaus Wenzel WP/StB
wenzel@bpg.de
mehr zur Person
bpg-philipp-kruse-beitragPhilipp Kruse
kruse@bpg.de
04Jul

Jahressteuergesetz 2018: Referentenentwurf des BMF

Jahressteuergesetz 2018

BMF, Mitteilung vom 25.06.2018

Mit dem Jahressteuergesetz 2018 sollen die noch in diesem Jahr fachlich gebotenen und zwingend notwendigen Rechtsänderungen im Steuerrecht erfolgen. Hierzu gehören notwendige Anpassungen an EU-Recht und EuGH-Rechtsprechung sowie die Umsetzung von Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und des Bundesfinanzhofs. Außerdem enthält das Gesetz Folgeänderungen und Anpassungen aufgrund von vorangegangenen Gesetzesänderungen und setzt weiteren kurzfristigen fachlichen und redaktionellen Änderungsbedarf um.

Hervorzuheben sind folgende Regelungen:

  • Verhinderung von Umsatzsteuerausfällen beim Handel mit Waren auf elektronischen Marktplätzen im Internet (§§ 22f und 25e – neu – UStG)
  • Verfassungskonforme Regelung des Verlustabzugs bei Kapitalgesellschaften (Anwendung des § 8c Absatz 1 Satz KStG gemäß § 34 Absatz 6 KStG)
  • Folgeänderungen zum Investmentsteuerreformgesetz 2018, z. B. Teilfreistellung nach InvStG und Organschaft (§ 15 KStG)

Den Referentenentwurf finden Sie auf der Homepage des BMF.

Quelle: www.datev.de

Interessiert Sie das Thema?

Haben Sie noch weitere Fragen? Kontaktieren Sie uns gerne unter:

+49 2151 508-400
bpg-krefeld@bpg.de

nach oben
 Zurück  Alles Weiter