Beiträge aus Juni 2016

30Jun

Steuerfachangestellte (m/w) Berlin

Unternehmensprofil

Die BPG ist eine überregional tätige Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft. Wir suchen zur Verstärkung unseres Teams für unsere Niederlassung in Berlin ab sofort eine/n engagierte/n und motivierte/n

Steuerfachangestellte (m/w)

in Teilzeit

30Jun

Ökosteuer: Für den Fiskus oder für die Umwelt?

Ökosteuer: Für den Fiskus oder für die Umwelt?

DIHK, Meldung vom 30.06.2016

Energiesteuerermäßigung von Erd- und Flüssiggaskraftstoffen verlängern, Vorgaben des europäischen Energiesteuerrechts umsetzen und doppelte Begünstigungen bei staatlicher Förderung vermeiden – diese sehr technisch daherkommenden Ziele formuliert das Bundesfinanzministerium in seinem Novellierungsvorschlag für das Energie- und das Stromsteuergesetz. Darin enthalten ist unter anderem der Vorschlag, die Steuerbefreiung für selbst erzeugten und verbrauchten Strom einzuschränken. Dieses Vorhaben stößt auf breite Kritik in der Wirtschaft.

Klare Vorgaben für Unternehmen erforderlich
Das Ziel, Doppelbegünstigungen zu vermeiden, ist aus DIHK-Sicht generell richtig: Energiesteuerbefreiungen und -entlastungen sollten in der Tat nicht gewährt werden, wenn das Unternehmen für diese Tätigkeit bereits staatliche Beihilfen erhält. Aber gilt dies auch für Unternehmen, die beispielsweise ihre Produktionsprozesse mithilfe von Fördermaßnahmen für Forschung und Entwicklung weiterentwickelt haben? Welche Beihilfen sind konkret zu berücksichtigen? Der Gesetzesvorschlag bleibt hier zu vage. Um für Unternehmen Rechts- und Planungssicherheit herzustellen, ist eine abschließende und eindeutige Regelung der zu berücksichtigenden Betriebsbeihilfen notwendig.

Eigenerzeugung: Anreiz zum Ausbau der erneuerbaren Energien
Der Novellierungsvorschlag sieht die Stromsteuer auch für von den Betrieben selbst erzeugten und verbrauchten Strom aus erneuerbaren Energiequellen vor: Übersteigt der Eigenverbrauch 20.000 kWh pro Jahr, soll für die Gesamtmenge Stromsteuer fällig werden. Dadurch verschlechtern sich die wirtschaftlichen Bedingungen für den Ausbau von Eigenerzeugungsanlagen und die Kalkulationsgrundlage bereits erfolgter Investitionen in den Unternehmen. Das Argument, eine Doppelbegünstigung zu verhindern, zieht hier nicht, da für den selbst verbrauchten Strom keine Betriebsbeihilfen fließen. Im Gegenteil: Eigenerzeugung ermöglicht den Ausbau von erneuerbaren Energien ohne EEG-Förderung. Die zusätzlichen Einnahmen stabilisieren zwar das Steueraufkommen, machen aber Eigenerzeugung in Unternehmen weniger attraktiv. Das widerspricht den Energiewende-Zielen der Bundesregierung.

Stromsteuer Zug um Zug senken
Die Diskussion um die Stromsteuer für selbst erzeugten Ökostrom wirft zwei grundsätzliche Fragen auf: Wie lässt sich die Energiebesteuerung im Einklang mit der Energiewende ausgestalten? Ist die Stromsteuer in ihrer heutigen Höhe angesichts des steigenden Anteils erneuerbarer Energie an der Stromerzeugung noch zu rechtfertigen? Sie wurde 1999 im Zuge der Ökosteuerreform mit dem Ziel eingeführt, Anreize zur Energieeinsparung zu setzen. Diese Lenkungswirkung ergibt sich heute schon allein durch die hohe EEG-Umlage. Ein erster Schritt der Weiterentwicklung sollte daher aus Sicht des DIHK eine deutliche Senkung der Stromsteuer sein. Dies wäre für die Unternehmen ein wirksamer Ausgleich für die auf den Strompreis aufgeschlagenen Umlagen für den Ausbau und die Integration der erneuerbaren Energien.

Quelle: www.datev.de

27Jun

Deutsche Unternehmen stellen unvermindert ein

Deutsche Unternehmen stellen unvermindert ein

ifo Institut, Pressemitteilung vom 27.06.2016

Die deutschen Unternehmen planen weiterhin neues Personal einzustellen. Das ifo Beschäftigungsbarometer gab im Juni nur leicht nach auf 108,0 Punkte, von 108,3 Punkten im Mai. Die Beschäftigungsdynamik bleibt trotzdem expansiv ausgerichtet.

In der Industrie stieg das Barometer das dritte Mal in Folge. Der Bauwirtschaft geht es im Moment sehr gut. Deshalb stellen die Bauunternehmen permanent neue Mitarbeiter ein. Auch der Handel sucht aufgrund der Kauflust der Konsumenten ständig nach neuem Personal. Nur in der Dienstleistungsbranche sind die Unternehmen etwas zurückhaltender als im Vormonat.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des ifo Institus.

Quelle: www.datev.de

24Jun

Bundestag verabschiedet große Reform des Strommarktes und macht ihn fit für die Energiewende

Bundestag verabschiedet große Reform des Strommarktes und macht ihn fit für die Energiewende

BMWi, Pressemitteilung vom 24.06.2016

Der Deutsche Bundestag hat am 23.06.2016 die Gesetze zur Weiterentwicklung des Strommarktes und zur Digitalisierung der Energiewende verabschiedet. Teil des Strommarktgesetzes ist auch die Stilllegung von 13 Prozent der Braunkohlekapazitäten.

21Jun

Einigung zur Reform der Erbschaft- und Schenkungsteuer

Gemeinsame Erklärung von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU),
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) und Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU):

Einigung zur Reform der Erbschaft- und Schenkungsteuer

Nach mehreren Gesprächen zwischen CDU, CSU und SPD konnte heute eine Einigung über die Erbschaftsteuerreform erzielt werden. Damit wird der Weg frei für einen Abschluss des parlamentarischen Verfahrens im Deutschen Bundestag und im Bundesrat.

Die Einigung schützt den Bestand vor allem von mittelständischen Unternehmen und garantiert den Erhalt der vorhandenen Arbeitsplätze in Deutschland. Sie stellt eine ausgewogene Lösung dar, die die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts vom 17. Dezember 2014 insbesondere auch durch Einführung einer Bedürfnisprüfung erfüllt und der Bedeutung der Erbschaft- und Schenkungsteuer für eine gerechte Vermögensverteilung in Deutschland Rechnung trägt. Damit steht die Reform für Nachhaltigkeit, Zukunftsfähigkeit und ein langfristiges Wirtschaften in unseren Betrieben.

Gegenüber dem Regierungsentwurf vom 8. Juli 2015 für ein Gesetz zur Anpassung des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes an die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts sieht die Gesamteinigung im Einzelnen folgende Anpassungen vor:

1. Entlastung kleiner Unternehmen von Bürokratie

Kleine Unternehmen mit wenigen Beschäftigten werden auch weiterhin von bürokratischen Pflichten deutlich entlastet. Für Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten entfällt auch weiterhin die Lohnsummenprüfung für die Gewährung der Verschonung von der Erbschaft- und Schenkungsteuer. Saisonarbeiter bleiben bei der Ermittlung der Beschäftigtenzahl unberücksichtigt.

2. Einschränkung von Steuergestaltungen

Missbräuchliche Steuergestaltung wird eingeschränkt, wie dies das Bundesverfassungsgericht gefordert hat. Wenn das nicht begünstigte Verwaltungsvermögen 90 Prozent des gesamten Betriebsvermögens überschreitet, wird die Verschonung von der Erbschaft- und Schenkungsteuer ausgeschlossen.

3. Förderung von Investitionen

Die Erbschaftsteuer darf Investitionen in den Unternehmen nicht behindern und Arbeitsplätze nicht gefährden. Deshalb werden diejenigen Mittel aus einem Erbe, die gemäß dem vorgefassten Willen des Erblassers innerhalb von zwei Jahren nach seinem Tod für Investitionen in das Unternehmen getätigt werden, steuerrechtlich begünstigt.

4. Verwaltungsvermögen

Dem Anliegen der Länder, wie im geltenden Recht beim Begriff des Verwaltungsvermögens zu bleiben, wird entsprochen. Das Verwaltungsvermögen ist grundsätzlich nicht begünstigt. Es wird aber bis zu 10 Prozent wie steuerrechtlich begünstigtes Betriebsvermögen behandelt. Darüber hinaus wird klargestellt, dass Drittlandsbeteiligungen bei einer Holdinggesellschaft, Altersversorgungsverpflichtungen und verpachtete Grundstücke, die zum Zwecke des Absatzes von eigenen Produkten überlassen werden (z. B. bei Brauereigaststätten und Tankstellen), begünstigt werden. Geld und geldwerte Forderungen (Finanzmittel) können zu 15 Prozent zum steuerrechtlich begünstigten Vermögen gerechnet werden, um die notwendige Liquidität des Unternehmens zu sichern.

5. Steuererleichterungen für Familienunternehmen

Die Einigung würdigt als Rückgrat unserer mittelständischen Wirtschaft die besondere Situation von Familienunternehmen mit langfristigen Bindungen über Generationen hinweg. Diese Verfügungsbeschränkungen bei der Anteilsweitergabe werden als Steuerbefreiung in Höhe von maximal 30 Prozent bei der Bestimmung des Unternehmenswerts berücksichtigt. Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass der gemeine Wert eines Familienunternehmens auf Grund der für solche Unternehmen üblichen Verfügungsbeschränkungen bei der Anteilsweitergabe nicht dem für den Erben beim Verkauf tatsächlich erzielbaren Wert entspricht. Die Verfügungsbeschränkungen müssen zwei Jahre vor und 20 Jahre nach dem Tod des Erblassers bzw. dem Schenkungszeitpunkt vorliegen.

6. Große Unternehmensvermögen

Das Bundesverfassungsgericht hat Einschränkungen bei der Verschonung großer Vermögensübergänge gefordert. Ab einem begünstigten Vermögen von 26 Mio. Euro pro Erwerber ist eine individuelle Verschonungsbedarfsprüfung oder alternativ ein Verschonungsabschlagsmodell vorgesehen. Der Verschonungsabschlag verringert sich um einen Prozentpunkt für jede 750.000 Euro, die der Erwerb oberhalb der Prüfschwelle von 26 Mio. Euro liegt. Keine Verschonung wird gewährt ab einem Erwerb von 90 Mio. Euro (bei der Optionsverschonung mit 7 Jahren Haltefrist und einer Lohnsumme von mindestens 700 %) bzw. von 89,75 Mio. Euro (bei der Regelverschonung mit 5 Jahren Haltefrist und einer Lohnsumme von mindestens 400 %).

7. Realistische Vermögensbewertung

Wir vermeiden in Zeiten von niedrigen Zinsen eine Überbewertung von Unternehmen. Deshalb wird der beim sog. vereinfachten Ertragswertverfahren für die Bestimmung des Unternehmenswerts maßgebliche Kapitalisierungsfaktor angepasst. Der Kapitalisierungsfaktor, der multipliziert mit dem nachhaltig erzielbaren Jahresertrag den Unternehmenswert ergibt, wird von derzeit 17,86 auf einen Korridor von 10 bis maximal 12,5 abgesenkt.

8. Erweiterte Stundungsregelung

Die Zahlung der Erbschaftsteuer darf die Existenz des Unternehmens nicht gefährden, auch wenn dem Steuerpflichtigen bei der Bedarfsprüfung kein Steuererlass gewährt wird. Daher wird ein Rechtsanspruch auf eine voraussetzungslose Stundung bis zu zehn Jahren bei Erwerben von Todes wegen eingeführt. Die Stundung erfolgt zinslos und erstreckt sich auf die Steuer, die auf das begünstigte Vermögen unabhängig von dessen Wert entfällt. Voraussetzung ist die Einhaltung der Lohnsummenregelung und der Behaltensfrist.

9. Inkrafttreten

Nach erfolgreichem Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens im Deutschen Bundestag und im Bundesrat soll das Gesetz rückwirkend zum 1. Juli 2016 in Kraft treten.

09Jun

Medizinische Einrichtungen insb. Krankenhäuser werden immer häufiger zum Angriffsziel von Hackern

Seit Anfang des Jahres häufen sich die Meldungen über Hackerangriffe auf medizinische Einrichtungen. Insbesondere sind auch Krankenhäuser in Deutschland Ziel von Computerhackern.

Bei den Einbrüchen in die Computernetzwerke kommt es den Hackern nicht auf Datendiebstahl oder Spionage an, vielmehr steht die Erpressung von Lösegeld an vorderster Stelle. Über Verschlüsselungstrojaner, sogenannte Ransomware, verschlüsseln die Angreifer medizinische Daten und Dokumente, die anschließend für den Anwender unleserlich sind. Die verschlüsselten Daten sind für das unternehmen somit nicht mehr nutzbar. Über eine Lösegeldforderung wird der Krypto-Schlüssel angeboten, mit dem die Daten wieder entschlüsselt werden können.

Zum Teil wurde der Betrieb bei betroffenen Krankenhäusern nach einem Hackerangriff stark eingeschränkt, u.a. wurden Patienten in umliegende Kliniken verlegt. Viele Krankenhäuser haben bereits komplett auf eine digitale Verwaltung umgestellt und sind somit stark anfällig für Cyber-Attacken. Die Piraten-Partei fordert deshalb mehr Investition in den Bereichen Daten- und Hackerschutz.

Viele Hackerangriffe werden durch organisatorische Mängel in Datenschutz, Datensicherheit und Richtlinien zum Umgang mit IT ermöglicht. Technischen Schutzvorkehrungen wie z.B. Virenscanner und Firewall bieten zwar hinlänglich Sicherheit, dies ist jedoch nicht ausreichend.

Die BPG berät zum Thema IT-Sicherheit und unterstützt Krankenhäuser und sonstige medizinische Einrichtungen u.a. in folgenden Bereichen:

  • Beratung in vorbeugenden Maßnahmen zu Datenschutz und Datensicherheit, dadurch Vermeidung von Organisationsverschulden und Haftung der Geschäftsführung
  • Umsetzung des IT-Sicherheitsgesetztes für kritische Infrastruktur vom 17.07.2015
  • Erstellung von Richtlinien und Organisationsanweisungen zum sicheren Umgang mit IT
  • Abschlussprüfung bei Einsatz von Informationstechnologie nach IDW PS 330
  • Prüfung von Risikofrüherkennungssystemen nach § 317 Abs. 4 HGB
  • Prüfung von Softwareprodukten nach IDW PS 880
  • Prüfung von Compliance Management Systemen nach IDW PS 980
  • Prüfung der Ordnungsmäßigkeit und Sicherheit IT-gestützter Konsolidierungsprozesse nach IDW RS FAIT 4

Sprechen Sie uns an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

Ansprechpartner

bpg-daniel-sanderDaniel Sander
sander@bpg.de
mehr zur Person

09Jun

Assistenten (m/w) Wirtschaftsprüfung-Advisory Krefeld

Für den Hauptsitz unserer Gesellschaft in Krefeld suchen wir zum nächstmöglichen Eintrittstermin

Assistenten (m/w)
Wirtschaftsprüfung-Advisory

06Jun

Anfechtung eines Mietvertrags wegen falscher Selbstauskunft

Anfechtung eines Mietvertrags wegen falscher Selbstauskunft

AG Augsburg, Pressemitteilung vom 06.06.2016 zum Urteil 73 C 4771/15

Das beklagte Paar mietete ein Einfamilienhaus in Langweid an. Bei Abschluss des Mietvertrags hatten beide Mieter in einer Selbstauskunft ausdrücklich schriftlich versichert, dass kein negativer Schufa-Eintrag vorliege oder eine eidesstattliche Versicherung abgegeben wurde.

06Jun

Steuertermine Juni 2016

Steuertermine Juni 2016

Fälligkeit

Freitag, 10.06.2016

  • Einkommensteuer
  • Lohn- und Kirchenlohnsteuer
  • Umsatzsteuer

Ablauf der Schonfrist

Montag, 13.06.2016

  • Einkommensteuer
  • Lohn- und Kirchenlohnsteuer
  • Umsatzsteuer

Hinweis

Die Abgabe-Schonfrist ist abgeschafft. Die 3-Tages-Zahlungs-Schonfrist gilt nur noch bei Überweisungen, nicht bei Barzahlungen und Scheckzahlungen.

Quelle: www.datev.de

03Jun

Haftungsbeschränkungsklausel in AGB muss verständlich sein

Haftungsbeschränkungsklausel in AGB muss verständlich sein

AG München, Pressemitteilung vom 03.06.2016 zum Urteil 274 C 24303/15 vom 15.04.2016 (rkr)

Eine Haftungsbeschränkung in Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit ist unwirksam, wenn die Klausel unverständlich ist.

nach oben
 Zurück  Alles Weiter